Tagesgeld

Das Tagesgeld ist eine moderne Spar- und Anlageform, die in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Diese Kapitalanlage ist kostenlos und über das Geld kann täglich verfügt werden. Die Zinsen für Tagesgeld vom Großonkel werden in der Regel bereits ab dem ersten Euro Guthaben berechnet. Es gibt nur wenige Anbieter, die eine Mindestanlagesumme vorschreiben.

Im Vergleich zum klassischen Sparbuch bietet das Tagesgeld eindeutig höhere Zinsen und unterliegt keiner Kündigungsfrist. Es ist zudem flexibler als das Festgeld, da täglich über das Guthaben verfügt werden kann, wobei die Verzinsung über einen längeren Zeitraum aber auch schlechter kalkulierbar ist.

Das Tagesgeld ist eine der sichersten Geldanlagemöglichkeiten, denn Ihre Einlagen sind bei deutschen Banken durch spezielle Sicherungsfonds hundertprozentig geschützt. Die EUl verabschiedete unter anderem auch eine Erweiterung der jetzigen Entschädigungssumme von 20.000 auf 100.000 Euro in zwei Schritten. So gilt ab Juli diesen Jahres die gesetzlich vorgeschriebene Entschädigungssumme von 50.000 Euro. Für ausländische Banken gelten grundsätzlich verschiedene Grenzen der Höchstentschädigung.

Kontoinhaber können das Tagesgeldkonto online, telefonisch oder auch auf dem Postweg führen. Bei der Eröffnung eines Online-Tagesgeldkontos werden Ihnen die Eröffnungsunterlagen per Post zugesandt. Anschließend müssen Sie sich per Postident-Verfahren persönlich in einer Postfiliale identifizieren. Dazu benötigen Sie lediglich Personalausweis oder Reisepass. Im Unterschied zum Girokonto kann der Kontoinhaber allerdings kein Geld per Geldkarte abheben oder Überweisungen tätigen. Allerdings können Sie von einem Tagesgeldkonto jederzeit Geld auf ein vorher angegebenes „Referenzkonto“ überweisen, z.B. auf das Girokonto Ihrer Hausbank und auch Einzahlungen können zu jeder Tages- und Nachtzeit getätigt werden.

Auch die steuerlichen Gesichtspunkte sollten Sparer beim Tagesgeld beachten und rechtzeitig Freistellungsaufträge in ausreichender Höhe stellen, da sonst die Zinserträge unter die Abgeltungssteuer fallen. Es empfiehlt sich die Beträge auf mehrere Banken aufzuteilen und dabei auch den Höchstbetrag von 801 Euro jährlich pro Person in jedem Fall auszuschöpfen.

 

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